25.10.2018  >>  plümer)communications

Windenergiebranche will kommendes Jahr mehr in Marketing und Kommunikation investieren

Laut der „Marketingleiterumfrage Windenergie 2018/19“, durchgeführt unter Marketing- und PR-Managern der Windenergiebranche, erhöhen 43 Prozent der Unternehmen 2019 ihre Kommunikationsbudgets / Als größte Herausforderungen gilt die Erh

Hamburg, 25. Oktober 2018 – Die Mehrheit der Unternehmen aus der On- und Offshore-Windindustrie will im kommenden Jahr mehr in Marketing und Kommunikation investieren. Das zeigt die „Marketingleiterumfrage Windenergie 2018/19“, die Ende September auf der Messe „WindEnergy Hamburg 2018“ unter 50 Marketing- und PR-Verantwortlichen von der Kommunikationsagentur plümer)communications (www.plümercommunications.de) durchgeführt wurde. Demnach erwarten 43,1 Prozent der Befragten eine Erhöhung der Werbe- und PR-Budgets in 2019. Diese wird in den meisten Fällen bis zu plus 15 Prozent ausfallen. 29,4 Prozent der Marketingmanager gehen nicht von Veränderungen gegenüber dem laufenden Jahr aus. Rund jeder Vierte (27,4 Prozent) rechnet mit leicht rückläufigen Werbe- und Kommunikationsausgaben.

Befragt nach den aktuell zentralen kommunikativen Herausforderungen der Branche steht die Erhöhung der Akzeptanz für die Energiewende bei Politik und Verbrauchern ganz oben auf der Agenda. Das gilt auch für die Akzeptanz bei Anwohnern im direkten Umfeld neuer Windenergie-Projekte. Außerdem wird die Schwierigkeit, hoch komplexe (Energie-) Produkte eingängig zu vermitteln, als besondere Herausforderung genannt.

Social Media ist nach Auskunft der befragten Marketing- und PR-Manager der Kommunikationskanal, dessen Bedeutung in den kommenden zwei Jahren am stärksten wachsen wird. Wichtiger werden auch Online-Werbung, Public Relations sowie Events und Info-Veranstaltungen. Demgegenüber werden sich Print-Werbung, Out of Home (Plakate, Displays), Direct Mailings und E-Mail-Kampagnen rückläufig entwickeln.

Digitalen Innovationen gegenüber zeigen sich die Marketer der Windbranche aufgeschlossen: Rund jeder Vierte (28,9 Prozent) will in den kommenden zwei Jahren
Big-Data-Anwendungen nutzen und auch Virtual Reality steht als Medium für die Vermittlung technischer Inhalte hoch im Kurs (23,7 Prozent). An dritter Stelle stehen Augmented-Reality-Applikationen auf der Liste der Technologien, die eingeführt werden sollen.

Im Rahmen der Marketingleiterumfrage wurden die Beteiligten von plümer)communications auch nach einer Einschätzung der wirtschaftlichen Perspektiven ihres Unternehmens gefragt. Trotz der insgesamt gedämpften Branchenstimmung schauen fast 85 Prozent der Befragten zuversichtlich in die Zukunft. Knapp zwei Drittel (62,7 Prozent) sagen, sie bewerteten die wirtschaftlichen Perspektiven für ihr Unternehmen in den kommenden zwei Jahren als „eher gut“. Rund jeder Fünfte (21,6 Prozent) stuft die Aussichten sogar als „sehr gut“ ein. Jeder Sechste (15,7 Prozent) hält die Zukunftschancen für „weder gut noch schlecht“.

Frank Plümer, Inhaber von plümer)communications: „Die „Marketingleiterumfrage Windenergie 2018/19“ zeigt, dass die meisten Unternehmen angesichts des Gegenwinds, der der Energiewende von praktisch allen Seiten entgegen weht, ihren Kommunikations-druck im kommenden Jahr erhöhen oder auf hohem Niveau stabil halten wollen. Gefragt sind dabei Kommunikationsstrategien, die die Handlungsspielräume sowohl auf lokaler als auch auf landes- und bundespolitischer Ebene wieder öffnen. Dass die Unternehmen dabei künftig verstärkt auf digitale Kommunikationsmedien setzen, ist konsequent und zeitgemäß – allerdings müssen sie auch weiterhin ihren Beitrag für eine starke Fachmedien-Landschaft in der Branche leisten, wenn sie die Entscheiderebene im Markt zuverlässig erreichen wollen.

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